Über die Entstehung der Burker Kirche ist wenig gesichert überliefert. Der Ort blickt, seit der ersten urkundlichen Erwähnung, auf eine über 1000-jährige Geschichte zurück, ist aber nur in wenigen - heute bekannten - Urkunden erwähnt. Orts- und Kirchengeschichte liegen vielfach im Dunkeln.
1406 stiftete der Forchheimer Bürger Friedrich Mühlstein die Vikarie auf dem Apostelaltar. Der Vikar wurde verpflichtet jeden Freitag in „Burg bei Vorchheim“ eine Messe zu lesen
1521 wird laut der Forchheimer Stadtrechnung der „Kirchhof zu Burk geweiht.
1729 im Anschluss an den bisherigen Bau wird von Maurermeister Andreas Rheinthaler (Bamberg) der Chor errichtet.
1729-30 schuf der Bamberger Stuckateur Sebastian Binkart die wunderschöne Stuckdecke. Der zuständige Kustos befürchtet, dass die feine Stuckatur nicht halten könnte und so musste das fürstbischöfliche Ordinariat eingreifen. Der Kustos wurde angewiesen zu zahlen, Meister Binkart konnte seine Arbeit vollenden und wir heute, fast 300 Jahre später, die leichte Vielfalt des Himmels bewundern. Die Bedenken des Kustos waren offensichtlich absolut unberechtigt.
Aus der gleichen Zeit stammen die Deckengemälde über die es in einem alten Buch über Forchheims Kirchen heisst: „Der kurzsichtigen Sparsamkeit des Kustos verdankt die Burker Kirche die unkünstlerischen Deckenbilder.“ Für die Ausmalung wurde der Maler Joh. Casp. Hubert für wenig Geld engagiert. Hubert war im Hauptberuf Soldat er malte in „gläubiger Weise und mit bescheidenen Fähigkeiten“.
1739 Weihe der Kirche durch den Weihbischof Dr. Franz Joseph von Hahn. Bis 1907 war für die Gottesdienste ein Kaplan des Stifts St. Martin zuständig. Erst 1918 wurde die Kirche Kuratie mit eigenem Priester und einige Jahre später Pfarrkirche.
1801 Anbau der Sakristei und eines weiteren Nebenraums (heute Beichtzimmer)
1901 Errichtung des Turms, durch ihn konnte man auch in die Kirche und auf die Empore gelangen. Abbruch des bis dahin bestehenden Dachreiters oberhalb des Chors.
1973 Erweiterung der Kirche nach Westen. Umfassende Innensanierung und Anpassung der Kirche an die Anforderungen der Liturgiereform. Die alte Kommunionbank wird Brüstung der neuen Orgelempore.
2010 Innensanierung der Kirche. Neufassung der Bänke, Reinigung der Innenschale, umfassende Restaurierung von Altären und Figuren, Neugestaltung der „liturgischen Orte“ und Einbau moderner Licht-, Heiz.- und Verstärkertechnik.
Kirche Hl. Dreikönig Burk
Kirchplatz 1
91301 Forchheim
Obwohl die Kirchenrenovierung noch nicht komplett abgeschlossen ist, werden bereits die ersten Gottesdienste wieder in unserer Burker Pfarrkirche Hl. Dreikönig stattfinden. Die Einweihung wird am 06.01.2011 erfolgen.
6 Bilder
Je drei Bilder der Modelle von Kammerer, Link, Menacher und Pietschmann zur Neugestaltung liturgischer Gegenstände (Altar, Ambo, Taufstein, ...). BItte beachten Sie, dass das Material der Modelle bis auf den Entwurf des Künstlers Pietschmann nicht dem Material entspricht, mit dem der Entwurf realisiert werden würde! Dementsprechend ist auch die Farbgebung bis auf die Entwürfe der Künstler Kammerer und Pietschmann nur vorläufig.
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Bilder auf denen die Pfarrkirche von Hl. Dreikönig Burk aus verscheidenen Perspektiven (von außen) abgebildet ist.
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